evopark Karte

evopark – Parken. Nur einfacher.

Der BERG-PITCH naht mit großen Schritten. Am 15. Dezember ist es soweit – in Solingen treffen Startups und Unternehmen des Bergischen Landes aufeinander. Um euch schon einmal auf das große Happening vorzubereiten, stellen wir euch unseren Keyspeaker vor:

 

Das Problem

Wie oft stand man in dunklen Parkhäusern vor schäbigen Automaten, suchte nach Kleingeld. Wie oft wundert man sich im Anschluss, wo das verdammte Parkticket schon wieder hingekommen ist?

Maximilian Messing, Tobias Weiper, Sven Lackinger und Marik Hermann scheinen dieses Szenario zu oft erlebt zu haben. Schließlich wurde es Maximilian Messing zu bunt, als er auf dem Weg von Frankreich nach Deutschland wegen der Mautzahlung aufgehalten wurde. Das müsse doch einfacher gehen – auch beim Parken. Man müsste einfach clever Parken!

 

Die Idee

Die Idee war geboren. 2014 entschlossen die vier Absolventen der WHU – Otto Beisheim School of Management, die bereits während des Studiums planten zusammen zu gründen, kurzerhand die evopark GmbH ins Leben zu rufen. Mit ihrem Service-Angebot wollten sie das Parken revolutionieren.

Doch was macht den Unterschied zwischen evopark und dem herkömmlichen Parksystem aus?
Statt dem normalen Papierticket erhält ein evopark-Nutzer eine evopark-Parkkarte. Darüber hinaus komplettiert eine App für das Smartphone die Methode. Diese befähigt den Nutzer dazu, freie Parkplätze in Parkhäusern und Tiefgaragen stressfrei aufzuspüren und via Navigation ebenfalls stressfrei zu erreichen.

Liegt die Parkmöglichkeit im Visier, kommt die Parkkarte zum Einsatz: Sobald das Auto den Eingang zum Parkhaus passiert  erkennt eine RFID-Antenne die Karte per Funk und sorgt dafür, dass die Schranke sich automatisch öffnet. Ohne kräftezehrendes Hinausreichen und der Angst, die Arme könnten doch zu kurz sein, kann der Fahrer so seelenruhig einen geeigneten Parkplatz suchen. Und – keine Panik – auch auf dem Rückweg hebt sich die Schranke wie von Geisterhand und entlässt das entsprechende Vehikel in die Freiheit!

Wie alles in der Welt ist das Parken leider auch mit dieser Methode jedoch nicht komplett kostenfrei – aber zumindest bequemer. Der evopark-Nutzer erhält am Ende des Monats eine übersichtliche Abrechnung über alle Parkvorgänge. Er zahlt bei voller Kostenkontrolle ganz einfach von zu Hause aus.

 

Der Erfolg

Die Innovation und Effizienz des Konzepts fand in der Gründerszene viel Anklang. Evopark gewann 14 Auszeichnungen zwischen 2014 und 2016. Neben dem DWNRW Award, den NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin den glücklichen Gründern überreichte, erhielt das Startup außerdem den Hauptpreis des CODE_n new.New Festivals für den Bereich Connected Mobility.

Und auch außerhalb der Szene stellte sich der Erfolg ein. Technischen Vorurteilen zum Trotz und Dank der Hartnäckigkeit der vier Gründer ließen sich Parkhausbetreiber und Schrankensystemhersteller auf das Projekt ein.  Selbst einen Besuch in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ ließ das Startup sich nicht entgehen, um ihr Vorhaben voranzubringen. Und das mit Erfolg: Frank Thelen und Carsten Maschmeyer waren bereit zu investieren. Doch der von den Löwen geforderte Firmenanteil von 25,1 Prozent war den evopark-Gründern zu viel. Sie schlugen den Deal aus!

Zu Recht, wie sich erwies: Im Juli 2016 gelang evopark der Durchbruch ihrer Finanzierung. Neben namhaften Business Angels entschied sich der Automobilhersteller Porsche erstmalig dazu, in ein Startup zu investieren und bedachte die Kölner mit einem siebenstelligen Betrag.

In weiter Ferne schien das Ziel, als das Parksystem Ende 2014 zum Einsatzstart kam. Nun nutzen es mehr als 10.000 Kunden. 49 Parkobjekte in 19 Städten unterstützen das Angebot mittlerweile und viele weitere sollen in den folgen. Die Gründer und ihr Team, das derzeit 16 Mitarbeiter umfasst, freuen sich – schon bald wird ihre Idee nicht mehr aus den Köpfen der Autofahrer und Tickethasser wegzudenken sein. Und auch wir freuen uns Sven Lackinger auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen, um mehr über das beispiellose Konzept, die Zeit nach dem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ und dem anschließenden Investment durch Porsche zu erfahren. Besucht das Startup unter https://www.evopark.de/.

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