Ein Einblick in den WordPress Workshop

WordPress Workshop – Wie erstelle ich meine eigene Website

Am 19.1.2017 gab Referent Florian Meise den ersten WordPress Workshop des coworkit im neuen Jahr. Der Ansturm war enorm, die Nachfrage nach Tipps und Kniffen mit dem wohl populärsten CMS-System groß. Eine Website ist im digitalen Zeitalter trotz Social Networks immernoch das Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Der Wunsch einmal auf der ersten Google-Seite ganz oben zu stehen, treibt auch analog arbeitende Unternehmen dazu, über das WWW zu grübeln. Doch was tun, wenn das Budget knapp ist? Richtig – selber Hand anlegen.

Warum WordPress?

WordPress ist ein  Anbieter-unabhängiges OpenSource CMS (Content-Management-System). Es wird von der Community stets weiterentwickelt und verbessert. WordPress unterstützt die Entwicklung von responsive-Design, die eine optimale Darstellung der Seite unabhängig vom Mobile Device garantiert – alles nach neuesten Standards. Durch die hohe Benutzerfreundlichkeit ist es einfach zu handhaben und jederzeit überall einfach anpassbar. Popularität und Effizienz beweist WordPress mit einem weltweiten Marktanteil von 60% in der CMS-Branche. Dieser erfolgt durch zahlreiche Installationen im Privatbereich, die den Abstand zu anderen Systemen ausmachen.

Erste Schritte im WordPress Workshop

Der WordPress Workshop behandelte die ersten Schritte im System. Wie richte ich mir eine Domain mit WordPress ein? Wie nutze ich Templates oder die enthaltenden Features und Add-Ons? All dies ist mit WordPress zugegebenermaßen simpel, da sich das System sehr intuitiv steuern lässt. Menübalken an der linken und rechten Seite führen den User durch Drop-Down-Menus direkt zu den gewünschten Einstellungen. Mit ein bisschen Hilfe oder viel Geduld und Neugier sind die ersten Seiten schnell erstellt. Die vorhandenen Themes der Templates lassen die Inhalte in eigenem Stil und neuem Glanz erstrahlen. Eingehende und ausgehende Links können meiner Seite zu mehr Reichweite verhelfen. Optimierte Texte und Blogartikel lassen meine Präsenz ebenfalls im Google Ranking weiter nach oben rutschen.

Bei all der inhaltlichen Euphorie sollte jedoch auch Rechtliches und Sicherheit der Website nicht vergessen werden: Referent Florian Meise betonte, dass ein Impressum, das erste ist, was in Angriff genommern werden sollte. Erst danach dürfe man sich in das schöpferische Vergnügen stürzen. Als extra Push für die eigene Website empfahl er darüber hinaus, sogenannte Landing Pages, die nur dazu da sind, Klicks zu generieren und die Zielgruppe dazu aufrufen in Aktion zu treten.

Tipps & Tricks

Durch Fragen aus dem Publikum entwickelte sich zum Ende des WordPress Workshops ein munterer Austausch zwischen Internet-Anfängern und Digital Natives. Deutlich stellte sich heraus, dass Inhalte einer Website nur dann die gewünschte Wirkung erzielen, wenn sie auf die Zielgruppe zugeschnitten sind, einen interessanten Mehrwert bieten und über weitere Marketingkanäle geteilt werden. In der Bedienung sollten vor allem die Basics nicht vernachlässigt werden: Stets sollten Backups zwischen Themenwechsel gemacht werden. Features sollten ebenfalls auf ihre Responsivität geprüft werden. Plugins wie Yoast SEO vereinfachen die komplexe Suchmaschinen Optimierung und helfen dabei Blogeinträge und Seiten für das Google Ranking interessant zu machen.

Do It Yourself oder Hilfe vom Profi?

Sollte der Internetauftritt also in jedem Fall selber erstellt werden? Die klare Antwort ist „Jein“. WordPress besticht durch Einfachheit. Es befähigt im Grunde genommen jeden mit Internetzugang dazu, eine Website zu erstellen und zu pflegen. Wie viel Arbeitsaufwand hinter einem entsprechenden Projekt steht, hängt jedoch stark vom Nutzer ab. Auch wenn es als die kostensparende Methode angesehen wird, selber aktiv zu werden, sind die finanziellen Anstrengungen nicht zu unterschätzen. Kosten für Webspace u.ä. sind zwar durchaus gering, doch die Notwendigkeit der dauernden Beschäftigung mit Themen wie dem Google Ranking und rechtlichen Belangen schlägt sich deutlich in der Arbeitszeit nieder. Allein die Erstellung einer Website liegt bei ca 25-50 Stunden.

Internetaffine Nutzer haben durch generelle Bedienungserfahrung hier natürlich einigen Vorsprung, sind jedoch vor Bedienungsfallen nicht gänzlich gefeiht. Da Zeit Geld ist, ist der Griff zum Profi also doch gar nicht so abwegig. Zumal so ebenfalls das Risiko minimiert wird, dass sich bei der Inbetriebnahme der Seite Fehler einschleichen, die den späteren Arbeitsablauf behindern.

Denn auch die Pflege der Website ein Werk für sich. Sowohl die von Google gewünschten Parameter, als auch das Nutzerverhalten der Kunden ist in ständigem Wandel, sodass der Betreiber einer Seite gezwungen ist, stets am Ball zu bleiben. Regelmäßiger Upload von Content und Angeboten sowie die Überarbeitung bestehender Inhalte verlangen einen festen Platz im Tagesgeschäft. Das frisst Zeit. Ein durchdachtes Konzept ist der Schlüssel zu einem wirksamen Internetauftritt. Auch hier lohnt es sich, einen Profi um Rat zu fragen und eigene Mittel und Ressourcen im Blick zu haben. Prioritäten und Zeitmanagement sind wichtige Faktoren bei der Ausarbeitung eines Plans. Wer sich an das große Projekt wagen will, kann Seminare wie den WordPress Workshop daher gut als Austauschplattform und Entwicklungshilfe nutzen.

Interesse geweckt? Der Vertiefungsworkshop findet am 9.3.2017 statt.
Weitere Workshops zu diesem Thema findest du in unserem Veranstaltungskalender.

Besuch auch Werbeagentur: Kreativer Moment für weitere Informationen zu unserem Referenten Florian Meise.

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