Sportsforcharity sind unsere Stipendiaten im Bereich Social Startup. Erfahre im Interview mehr über ihre Reise am Markt und die Motivation dahinter.

 

Ein Interview mit Sportsforcharity
mit Laura Voss

Stell doch erst mal dich und dein Unternehmen vor!
Sportsforcharity ist ein Familien Projekt, welches wir 2018 gegründet haben. Nach der Krebsdiagnose von Alena, meiner Schwester, hat sich einiges im Familienleben verändert und wir wollen anderen Familien mit krebskranken Kindern helfen. Dafür sind wir in Gründung einer Stiftung welche Begleittherapie fördern soll. Im Vordergrund bei Sportsforchartiy stehen die Sportevents wie Indoorcycling oder Yoga. Hinzu kommt eine Dienstleistung welche Unternehmen unser Mehr-Wert-Spenden Modell nahe bringen soll.

Was zeichnet dein Team aus?
Unser Team besteht aus drei unterschiedlichen Charakteren. Auf der einen Seite ist Roland, der super mit Zahlen umgehen kann – typischer BWLer. Auf der anderen Seite haben wir Laura, die Netzwerken kann und Medien affin ist. Und zu guter letzt haben wir Alena welche mit ihrem Podcast bezüglich ihrer eigenen Krebserkrankung Kraft teilt.

Habt ihr Lösungen/Prototypen oder tatsächliche Anwendungsbeispiele?
Zu unserem Mehr-Wert-Spenden Modell haben wir eine Gallop-Studie gefunden,  welche uns in unserer Tätigkeit stützt – wir hoffen bald selbst die ersten Erfolge bzw Werte wissenschaftlich belegen zu können. Bezüglich unserer Sport-Events haben wir am 30.03.19 unser erstes Indoor-Cycling Event in Köln veranstaltet. Unsere Teilnehmer war sehr zufrieden und glücklich dabei gewesen zu sein.

Welchen Markt wollt ihr erreichen und warum?
Der Sportmarkt ist im ständigen Wachstum und im Wandlung. Wir wollen Sportlern einen Mehrwert bieten neben dem klassischen Sportevents noch gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Warum seid ihr besonders? Warum sollte man sich euer Unternehmen nach beispielsweise einem Pitch merken?
Wir sind besonders, weil wir selbst aus einer schweren Zeit etwas Positives schaffen wollen. Unsere Stärke liegt darin, dass wir nicht nur ein Team sind sondern eine Familie die für das Gleiche kämpft und steht

Wo habt ihr begonnen? Stimmt das Klischee von den Nachtschichten in der Garage?
Wir haben bei uns im Wohnzimmer die ersten Überlegungen, Präsentationen und Flyer erstellt. Dann waren mit einem einfachen Canvas auf der Fibo und haben mit unserer Idee und Vision die ersten Partner gewonnen – ab diesem Zeitpunkt fing es an sich zu entwickeln. Unser nächster Meilenstein war „start-2-grow“ wo wir im Finale standen und im September 2018 haben wir dann das Gründerstipendium im Coworkit bekommen.

Was macht ihr bei Problemen und musstet ihr schon mal mit ernsten Situationen umgehen?
Natürlich kennt jeder die Situation „Wir-drehen-uns-im-Kreis“ oder „Wir-kommen-nicht-voran“, uns hat es geholfen ganz bewusst die Dinge nicht als Problem sondern als Herausforderung zu sehen. Ebenfalls haben wir versucht die Sichtweise zu ändern und mit Freunden oder anderen Menschen zu sprechen. Durch Kommunikation und Austausch kann man viele Probleme gemeinsam lösen.

Wie kamt ihr auf das Stipendium und was erhofft ihr euch davon? Was sind eure (nächsten) Ziele?
Zum Stipendium kamen wir über das cowork-it selbst. Wir hatten keine direkten Vorstellung was wir unbedingt erreichen wollten, klar war nur wir möchten wachsen können und viele kreative Menschen um uns haben.

Beschreib in 3 Worten was man mit eurem Unternehmen verbinden soll.
Familiär, Sozial & Wertschätzung.

Wollt ihr noch etwas loswerden? 
„Lasst euch nicht von negativen Menschen eure Energie rauben .“ Vielen Dank an das Cowork-it – wir sind super gerne hier und freuen uns, dass auch ihr am wachsen seid!