Ein Sack Reis kippt in China um…Hält Ihre Lieferkette, was Sie versprechen?

Dank Greta Thunberg ist der Klimaschutz wieder mal ganz nach oben auf der Politagenda gerutscht. Schüler verlassen Freitags das Haus, um zu streiken statt in die Schule zu gehen. Die Fragen nach dem wieso werden leiser und nach dem wie und wer laut. Was kann der Einzelne tun, um die Zukunft zu nachhaltig zu gestalten?

Diese Frage richtet sich natürlich nicht nur an Privatpersonen, sondern auch Geschäftsführer, Unternehmer und Gründer. Corporate Social Responsibility (CSR) oder Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, also den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht, ist gefragt. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln in der eigentlichen Geschäftstätigkeit, über ökologisch relevante Aspekte bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern und dem Austausch mit den relevanten Anspruchs- bzw. Interessengruppen. Einen Standpunkt zu finden und entsprechende Maßnahmen zu treffen, klingt nach einer ressourcen-fressenden Aufgabe.

Daher möchten wir mit dem folgenden Praxisworkshop aufklären und Interessierten Hilfestellung leisten.
Unter der Koordination von Dr. Esther Heidbüchel sollen ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen und Risiken in der Wertschöpfungskette gleichermaßen aufgezeigt und erläutert werden.

Auf der Agenda steht:

  • Risikominimierung: Reputationsrisiken, Lieferengpässe, Boykotte vermeiden.
  • Versicherungen, Analysten und Investoren fragen vermehrt nach und berücksichtigen diesen Punkt in ihren Bewertungen und Ratings.
  • Transparenz in der Lieferkette ist integraler Bestandteil der CSR-Berichtspflicht.
  • Der Nationale Aktionsplan Menschenrechte wird verstärkt vorangetrieben – noch freiwillig, aber die jüngsten Diskussionen über ein „Wertschöpfungskettengesetz“ deuten darauf hin daß ein Gesetz kommen wird.
  • Öffentlicher Druck nimmt zu – nicht erst seit Fridays for Future gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung.
  • Und auch potentielle MitarbeiterInnen erwarten zunehmend von Ihrem Arbeitgeber eine glaubwürdige Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit.

Es lohnt sich also, sich frühzeitig mit den sozialen, ökologischen und damit auch ökonomischen Risiken und Chancen auseinanderzusetzen, um diese direkt und ohne viel Umstrukturierung in die Prozesse zu verankern.

Referenten:
Dr. Esther Heidbüchel, Beraterin, externe Projektmanagerin unternehmerische Nachhaltigkeit, Solingen
Janpeter Beckmann, Project Manager Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), Wuppertal

Alle Infos zu dem kompakten Auftaktworkshop am Dienstag, 28. Mai 2019, von 17:00 bis 20:30 nach dem Klick!