Anlässlich des NRWorkits, dass wir ins Leben gerufen haben, haben wir die besten Fakten über das Coworking recherchiert und für euch gebündelt. NRWorkit ist ein digitaler Coworking Raum, aber alle weiteren Inofs dazu bekommt ihr Hier.

Coworking Spaces sind mittlerweile für Digitale Nomaden ein unersätzliches Werkzeug.

Hier finden sie nicht nur einen ruhigen Ort zum Arbeiten und stablies WLAN, sondern auch viele Gleichgesinnte und kreative Köpfe. Coworking Spaces vermitteln eine gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre, einen Raum für unerwartete Ideen und neue Kooperationen. Dieser Space vermittelt eine gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre, daraus entstehen schnell mal unerwartete Ideen. Für die meisten digitalen Nomaden ist der gemeinsame Arbeitsbereich nicht nur ihr Büro, sondern auch ihr Wohnzimmer, Café, Seminarraum und ein Ort, um Freunde zu treffen und neue Projekte auf die Beine zu stellen.

 

Definition

Coworking (auch Co-working, englisch für „zusammenarbeiten“ bzw. koarbeiten oder kollaborativ arbeiten) ist eine Entwicklung im Bereich „neue Arbeitsformen“. Freiberufler, kleinere Startups oder digitale Nomaden arbeiten dabei in meist größeren, verhältnismäßig offenen Räumen und können auf diese Weise voneinander profitieren. Sie arbeiten entweder voneinander unabhängig in unterschiedlichen Firmen und Projekten oder entwickeln mit anderen Coworkern gemeinsam Projekte.

Alles wird günstiger, eine Art Car-Sharing für Arbeitsplätze.

Man kann tageweise oder monatlich, halbtags oder ganztags einen Schreibtischarbeitsplatz mieten und mit allen anderen die Ressourcen eines Open-Space-Büros teilen: W-Lan, Drucker, Besprechungsraum usw., das ist das eine.

Das andere: Coworking ist mehr als das klassische Gemeinschaftsbüro. Ein Coworking-Space ist ein Ort für Freiberufler und Mikrounternehmer, die Gefahr laufen, im Home-Office in Einsamkeit und Haushaltsersatzhandlungen unterzugehen. Hier arbeiten Menschen nebeneinander, die sich nicht unbedingt kennen, sich auch nicht unbedingt mit den gleichen Dingen beschäftigen. Wenn sie wollen, tauschen sie sich aus, inspirieren sich und arbeiten an gemeinsamen Projekten. Auf dem Sofa am Empfang, beim anständigen Espresso in der Cafélounge, auf Augenhöhe am gemeinsamen Schreibtisch.

Viele Coworker verdienen mehr als herkömmliche Angestellte

Einer Statistik zufolge sagen 50 Prozent der Coworker, dass sie in ihrer jetzigen Arbeitsweise mehr Geld verdienen als bisher. Denn entgegen dem Vorurteil, dass digitale Nomaden und Freelancer nur faul in der Sonne liegen, arbeiten viele von ihnen sehr hart.

Die Tatsache, dass sie dabei an ihren eigenen Start-ups, Projekten und Ideen basteln, spornt viele sicher noch extra an – und wird in vielen Fällen letztendlich mit einem höheren Einkommen belohnt.

Coworker sind gar nicht so viel jünger als andere Gründer: Im Schnitt sind sie 38 Jahre alt. 21% sind jünger als 30, 11% sind 50 oder älter.

Coworking- eine Innovation

Der Boom kommt auch durch modernere Beschäftigungsformen wie Teilzeitarbeit und 400-Euro-Jobs. Immer mehr Menschen sind zum Beispiel Freiberufler. Waren es 1993 noch 533.000 Selbstständige, stieg die Zahl bis 2013 auf knapp 1,2 Millionen.

Coworking Spaces sind ein vergleichsweise neues Phänomen und deutlich schwieriger zu definieren. Ein Coworking Space geht über die klassische Bürogemeinschaft hinaus. Dazu gehören auch Coworking Spaces. Es geht nicht nur darum, Arbeitsplätze anzubieten, sondern eine Interaktion zwischen den unterschiedlichen Mietern zu schaffen.

Derzeit arbeiten nach einer Schätzung des Magazins „Deskmag“ und den deutschen Ergebnissen der vierten Global Coworking Survey rund 11.000 Menschen in Deutschland in sogenannten Coworking Spaces. Der Trend bleibt ungebrochen: Allein 2013 legte die Zahl der Bürogemeinschaften um etwa 30 Prozent zu.

Zu den etwa 300 Coworking Spaces zählt auch das Berliner Betahaus. Am Anfang mieteten sich die Gründer zwei Mal 50 Quadratmeter. Inzwischen ist das Vorzeigeprojekt auf 2500 Quadratmeter angewachsen und zählt rund 350 Mitglieder. Vor allem Freie, Start-ups und Makers – Menschen, die mit ihren Händen zum Beispiel an neuer Technik arbeiten – mieten sich dort ein. Wichtig ist dabei vor allem eins: das Netzwerk. Am Anfang kamen die Leute wegen des Arbeitsplatzes, inzwischen kommen sie wegen des Netzwerks.

Community-Building (80%) und Events (60%) sind entscheidend, um neue Mitglieder zu gewinnen

Fast ebenso wichtig sind Online- und Social-Media-Aktivitäten (77%) sowie die Suchmaschinen-Optimierung der Website (42%). 54% der Coworking-Spaces bieten gelegentlich kostenlose Probetage an und finden das wichtig zur Gewinnung von Mitgliedern.

Die Zeichen stehen auf Expansion

Nur 22% der Befragten planten keine Vergrößerung. 44% möchten 2017 zusätzliche Flächen an einem anderen Ort anmieten, 26% die bestehende Fläche vergrößern und 15% in eine größere Fläche umziehen.