Arbeitet man in einem Coworkingspace, bekommt man viel Stress mit. Startups, Freelancer, Gründer und auch Angestellte leiden darunter. Deshalb haben wir euch zum Web-Seminar Stressmanagement – Balance statt Burnout eingeladen!

Via Zoom trafen wir uns – und das sogar recht pünktlich. Auch wenn schon hier die ersten Anzeichen von Termindruck, Hektik und Doppelbelastung bei den Teilnehmern zu sehen waren. Der perfekte Ansatz, um in die Aufarbeitung dieser Probleme zu gehen.

Dafür führte uns Speaker Steven Käseberg, Psychologe und Trainer für Burnout Prävention führte uns mit 3 großen Aufgaben durch den Workshop:

1. Meistere dich selbst!

2. Meistere die anderen!

3. Meistere deine Gedanken!

Klingt zwar gar nicht so einfach, aber in überschaubar eingeteilte Portionen zerlegt ist alles zu schaffen. Meistere zuerst dich selbst. Bekomme ein Gefühl dafür, wann du wirklich gestresst und wann du vielleicht nur unter Druck stehst. Was sind die Auslöser dafür? Welcher Stresstyp bist du?

Stresstypen
Um deinen Stresstypen herauszufinden, gehe von deinen Stärken aus. Bist du ein Macher und in deinen Aufgaben dominant? Oder eher analytisch und abwartend? Nutze deine Stärken, um den Stress einfacher in den Griff zu kriegen. Solltest du beim Stressmanagement mit Faktoren anfangen, die nicht zu deinen persönlichen Stärken passen, machst du es dir doppelt so schwer. 

Stressige Typen
Dann die Frage: Wer stresst dich? Welche Personen verbindest du mit Stress? Es können zum Beispiel dein Chef, Kollegen, die Freunde oder auch der Partner sein. Einmal die Probleme erkannt, sind sie noch nicht gelöst, aber greifbar. Manche Personen können einfacher aus dem Leben gestrichen werden, als andere. Ist dies keine Möglichkeit, reicht es manchmal schon sich seine eigenen Bedürfnisse bewusst zu machen und ehrlich mit den Betroffenen zu sprechen. Dies kann Spannungen lockern und versteckte Konflikte zum Vorschein bringen.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? 
Von wegen! Der letzte Schritt, ist der anstrengendste. Seine eigenen Gedanken in den Griff zu kriegen, veraltete Glaubenssätze in den Wind zu schießen und bewusst zu entspannen braucht Übung. Auch hier gilt: Erst die Babysteps, dann das Training. Wer einmal mit Yoga angefangen hat und nach 10 Minuten schreit:“ Das entspannt mich nicht!“, bevor er einfach wieder aufhört, macht was falsch! Wichtig ist, sich an die Techniken und Methoden heranzutasten und sich erst einmal die Zeit zu nehmen, diese auch wirklich regelmäßig zu praktizieren. Das erfordert Disziplin, aber auch Mut. Mut für neue Wege einzustehen und Mut neue Wege zuzulassen.

Unser Fazit
Weiter kommt, wer seine eigenen Auslöser und Faktoren kennt. Im Management lernst du dann, diese loslassen zu können. Egal, welches Training oder Pausenformat zu dir passt – nutze es, um dir Raum für dich selbst und deinen Ausgleich zu schaffen. Wenn du Hilfe brauchst – und vielleicht sogar ein wenig Selbstüberlistung – können wir nur noch einmal den Gesundheitscoach der TK empfehlen, der von Dennis Strüber vorgestellt wurde. Hier können Übungen und Infos eingesehen und sogar evaluiert werden. Und der kleine Hinweis jeden Tag, dies auch zu tun, hilft dabei am Ball zu bleiben. Denn Stressmanagement will nicht nur gelernt, sondern auch praktiziert werden, damit es wirklich etwas bringt!